Dienstag, 12. Dezember 2017

Der König-Wilhelm-Turm bei der Wilhelmsburg in Ulm

Der König-Wilhelm-Turm befindet sich auf dem Michelsberg nördlich über der Innenstadt von Ulm und direkt bei der Wilhelmsburg, dem stärksten Element der Hauptumwallung der Bundesfestung Ulm, der größten Festungsanlage Europas.

Allerdings hat der König-Wilhelm-Turm mit der Bundesfestung Ulm nicht unmittelbar etwas zu tun. Der Aussichtsturm wurde im Jahr 1908 erbaut, während die Bundesfestung Ulm 1842-1859 errichtet wurde.

Gemäß den Infos auf einer Tafel neben dem Eingang zum Turm hat der Turm eine Höhe von 16 Metern. Die Höhe der Aussichtsplattform beträgt 584 m ü NN. Der Turm wurde vom Verschönerungsverein und vom Schwäbischen Albverein erbaut. Der heutige Eigentümer ist die Stadt Ulm.

Freitag, 8. Dezember 2017

Qualitätsweg Orchideenpfad (Löwenpfade) bei Reichenbach im Täle, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Orchideenpfad am Rand des Oberen Filstals aus der Wegegruppe der Löwenpfade im Landkreis Göppingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Wasserberghaus des Schwäbischen Albvereins auf dem Wasserberg gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Vom Gipfelplateau des Wasserbergs steigt der Orchidenpfad zusammen mit dem Weitwanderweg Albsteig ein Stück am Albtrauf ab bis zum unteren Rand des Traufwalds. Der Abstieg erfolgt in Richtung Nordosten. Am Waldrand beim Wegweiserstandort Hörnle trifft man auf den Weitwanderweg Albtraufgänger. Dort biegt der Orchideenpfad scharf nach links ab und verläuft dann am Nordhang des Wasserbergs in Richtung Westen bis oberhalb des Gairenpasses. Im Verlauf dieses Wegs hat man immer wieder einen schönen Blick über das Mittlere Filstal auf die Dreikaiserberge.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Qualitätsweg Orchideenpfad (Löwenpfade) bei Reichenbach im Täle, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Qualitätsweg Orchideenpfad aus der Wegegruppe der Löwenpfade am Rand des Oberen Filstals im Landkreis Göppingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Qualitätsweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Wegs.

Nördlich über dem Start- und Zielpunkt Hexensattel erhebt sich der Haarberg, einer der schönsten Wacholderberge der Schwäbischen Alb. Diesen Berg gilt es nun zu erklimmen. Am Südrand der Hochfläche des Haarbergs befindet sich ein Gipfelkreuz. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf die stark gegliederte Alblandschaft des Oberen Filstals.

Samstag, 2. Dezember 2017

Qualitätsweg Orchideenpfad (Löwenpfade) bei Reichenbach im Täle, Teil 1 von 3

Der Qualitätsweg Orchideenpfad bei Reichenbach im Täle am Rand des Oberen Filstals gehört zur Wegegruppe der Löwenpfade.

Die Löwenpfade sind Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege Wanderbares Deutschland zertifiziert werden sollen. Die Löwenpfade sind das Aushängeschild der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen, die im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt wird. Der Orchideenpfad wurde im August 2017 als fünfter Löwenpfad eröffnet.

Der Orchideenpfad ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Orchideenpfads.

Der Orchideenpfad beschreibt eine Rundtour an Haarberg und Wasserberg im stark zertalten Teil der Schwäbischen Alb zwischen dem Oberen Filstal und dem nördlichen Albtrauf.

Steckbrief
Name: Orchideenpfad
Wegegruppe: Löwenpfade
Label: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (geplant)
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 9,3 Kilometer
Höhenunterschied: 168 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinden: Deggingen, Bad Überkingen, Schlat
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Dienstag, 28. November 2017

Der Schafbuckel - eine Wiesen und Wacholderlandschaft östlich des Randecker Maars


Der kleine Teil der Albhochfläche der Esslinger Alb zwischen dem Randecker Maar im Westen und dem Lindachtal bei Neidlingen im Osten wird Schafbuckel genannt.

Dieser Hochflächenteil erreicht eine Höhe von bis zu 801 m ü NN. Die Hochfläche besteht aus Wiesen, Hecken, Wacholderheiden und Wäldchen.

Die Hochfläche ist Teil des Landschaftsschutzgebiets "Gebiete um Bissingen und Ochsenwang", des FFH-Gebiets Neidlinger Alb und des Vogelschutzgebiets Mittlere Schwäbische Alb. Am Nordrand der Hochfläche befindet sich das Naturdenkmal Heidenfelsen mit Heidenhöhle (Heidenloch). Ein Teil der Hochfläche des Schafbuckels ist als Naturdenkmal "Magerrasen  im Gewann Hätzenkopf" ausgewiesen. Der nordöstliche Teil der Hochfläche ist als Naturdenkmal "Wacholderheide im Gewann Burz" ausgewiesen. Daran schließt sich im Osten das Naturdenkmal "Abrissklüfte im Gewann Tannenäckerle" an.

Von einem Wanderparkplatz am Südrand der Hochfläche des Schafbuckels kann man einen Spaziergang als Rundweg über die Hochfläche machen.

Freitag, 24. November 2017

Die Esslinger Alb um Randecker Maar und Schopflocher Moor - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb

Die Esslinger Alb um das Randecker Maar und das Schopflocher Moor ist eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb.

Wegen ihrer Lage am Rand des Großraums Stuttgart und wegen ihrer leichten Erreichbarkeit ist die Esslinger Alb um das Randecker Maar und das Schopflocher Moor die wohl meistbesuchte Region der Schwäbischen Alb.

Das Gebiet bietet alles, was die Schwäbische Alb interessant und liebenswert macht. Weite Aussichten vom Albtrauf, Wiesen-, Wacholder- und Waldlandschaften sowie zahlreiche Wanderwege lassen kaum Erholungswünsche offen. In kaum einem anderen Gebiet der Schwäbischen Alb gibt es so viele Wanderparkplätze wie um das Randecker Maar und das Schopflocher Moor.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Esslinger Alb um Randecker Maar und Schopflocher Moor kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dieser Region befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Montag, 20. November 2017

Vogelzug am Randecker Maar

Das Randecker Maar - eine Einbuchtung im Albtrauf der Esslinger Alb - gehört zu den bekanntesten Gebieten des Vogelzugs auf der Schwäbischen Alb.

Seit dem Jahr 1966 gibt es die Forschungsstation Randecker Maar e.V.. Dort arbeiten im Herbst vom 25. August bis 31. Oktober jeweils vom Tagesanbruch bis zum späten Nachmittag Ornithologen (Vogelkundler) und Entomologen (Insektenkundler), um die in Richtung Süden ziehenden Kleinvögel und Insekten zu erfassen. 

Einmal im Jahr gibt es einen Tag der offenen Tür. Im Jahr 2018 ist dies der 7. Oktober, von 9 bis 16 Uhr.   

Donnerstag, 16. November 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental), Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Bad Uracher Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental).

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post sind wir im Verlauf des Wegs gewandert und hierbei bis zum Eingang in das Maisental gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Es geht nun ein Stück auf dem Zufahrtssträßchen zum Gestütshof Güterstein in Richtung des Talschlusses des Maisentals. Dann verlässt man dieses Sträßchen und den Talgrund des Maisentals nach links und steigt am Hang ungefähr auf die halbe Höhe des Albtraufs an. Man erreicht schließlich den oberen Bereich der Gütersteiner Wasserfälle.

Hier kann man sich ein wenig umschauen. Man trifft hier u.a. auf die Reste einer ehemaligen Kartause. Entlang der Wasserfälle geht es nun auf einem Pfad steil abwärts. Dies ist der schwierigste Abschnitt des Rundwanderwegs.

Montag, 13. November 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental), Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental) bei Bad Urach

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Der erste Teil des Rundwanderwegs Nr. 9 dürfte fast jederman/frau bekannt sein, der/die hin und wieder auf der Schwäbischen Alb unterwegs ist. Es geht auf dem breiten und je nach Wetterlage hochfrequentierten Weg durch das Brühltal zum Fuß des Uracher Wasserfalls. Neben dem Weg fließt der Brühlbach entlang, dessen klare Wasser zum Teil direkt oberhalb des Uracher Wasserfalls, zum Teil auch einige hundert Meter vom Fuß des Uracher Wasserfalls entfernt entspringen.

Freitag, 10. November 2017

Bad Urachs Rundwanderweg Nr. 9 (Im Maisental), Teil 1 von 3

Der Rundwanderweg Nr. 9 bei Bad Urach trägt den Namen Im Maisental.

Mit zur Zeit 20 Rundwanderwegen, zwei Themenwanderwegen und fünf Premiumwanderwegen (Grafensteige) steht Bad Urach an erster Stelle auf der Schwäbischen Alb, was die örtlichen Rundwanderwege betrifft.

Der Rundwanderweg Nr. 9 beschreibt eine Runde im Maisental, einem Seitental des Ermstals und geht hierbei das Maisental und die beiden Seitentäler, das Brühltal und das Schießtal, aus. 

Steckbrief
Name: Rundwanderweg Nr. 9, Im Maisental
Wegegruppe: Rundwanderwege bei Bad Urach
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 10,8 Kilometer
Höhenunterschied: 410 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Reutlingen
Stadt/Gemeinde: Bad Urach
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb