Dienstag, 28. Februar 2017

Zur Waldschaukel bzw. Himmelsschaukel am Farrenberg im Verlauf des Premiumwegs Dreifürstensteig

Im heutigen Post in diesem Blog besuchen wir die Waldschaukel bzw. Himmelsschaukel im Verlauf des Premiumwegs Dreifürstensteig am Osthang des Farrenbergs oberhalb von Mössingen-Talheim und am Früchtetrauf.

Die vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierten Premiumwege weisen eine Möblierung auf. Sie besteht aus Schaukeln, Liegen, Sitzbänken und Tischchen. Die genaue Bezeichnung dieser Einrichtungen variiert zwischen den einzelnen Premiumweggruppen.

Für die Schaukel werden beim Premiumweg Dreifürstensteig gleich zwei Begriff verwendet. Auf einem Schild an der Schaukel wird der Begriff Waldschaukel verwendet. In den Flyern zum Dreifürstensteig ist jedoch der Begriff Himmelsschaukel genannt.

Wie auch immer: Die Schaukel am Osthang des Farrenbergs im Verlauf des Dreifürstensteigs befindet sich an einem schönen Plätzchen. Die Umgebung ist mit ihren Magerwiesen, Buchenwäldern und Wacholderheiden typisch für die Schwäbische Alb. Und man hat eine schöne Sicht auf den Talkessel von Mössingen-Talheim mit seiner abwechslungsreichen Bergumrahmung.

An Wochenenden mit gutem Wanderwetter wird man möglicherweise die Schaukel oft besetzt vorfinden. Ein Alternativprogramm wäre ein Besuch werktags bei Regenwetter.......

Freitag, 24. Februar 2017

Höllsternquelle Gutenberg bei Lenningen-Gutenberg im Geopark Schwäbische Alb

Die Höllsternquelle im Lenninger Tal bei Lenningen-Gutenberg ist eine stark schüttende Karstquelle am Hangfuß des Albtraufs am nordwestlichen Ortsrand von Gutenberg.

Die Höllsternquelle wurde vom Geopark Schwäbische Alb im Jahr 2016 als sogenannter Geopoint ausgezeichnet. Mit diesem Label zeichnet der Geopark wichtige Geotope, Schauhöhlen, Naturhöhlen, archäologische Fundstätten und Museen aus. Mit Stand Ende 2016 gibt es bereits 17 Geopoints im Geopark Schwäbische Alb.

Die Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb sind vor Ort mit einer Informationstafel kenntlich gemacht. Die Infotafel bei der Höllsternquelle erklärt die geologischen Randbedingungen sowie die Geschichte der Quelle.

Montag, 20. Februar 2017

Neues Naturschutzgebiet "Feuchtwiesen Schwandorf" bei Neuhausen ob Eck

Das Regierungspräsidium Freiburg hat mit Datum vom 12. Januar 2017 das neue Naturschutzgebiet Feuchtwiesen Schwandorf verordnet.

Das neue Naturschutzgebiet befindet sich im Gebiet der Gemeinden Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) und Sauldorf (Landkreis Sigmaringen). Zum Teil gehört das neue Naturschutzgebiet zur Schwäbischen Alb (Naturraum Hegaualb), zum Teil zu Oberschwaben (Naturraum Donau-Ablach-Platten).

Das neue Naturschutzgebiet Feuchtwiesen Schwandorf ist ca. 130 Hektar groß. Es befindet sich zwischen Oberschwandorf (zu Neuhausen ob Eck) und Boll (zu Sauldorf). Das Naturschutzgebiet umfasst die teils nasse Aue des Wettbachs und Krumbachs zwischen Oberschwandorf und Boll sowie staufeuchte Wiesen auf der Hochfläche nördlich von Unterschwandorf.

Das Naturschutzgebiet besteht aus vier Teilen. Auf der Gemarkung Neuhausen ob Eck umfasst das NSG die Gemarkungen Schwandorf und Worndorf. Auf der Gemarkung von Sauldorf umfasst das NSG die Gemarkung Boll. 

Schutzzweck des NSG ist die Erhaltung und Entwicklung des Gebiets als 
  • Mosaik zusammenhängender, überwiegend extensiv genutzter, feuchter und frischer Grünlandgesellschaften,
  • strukturreiches Gebiet mit Gehölzinseln sowie landschaftsprägenden Bachauen, Rieden und Hochstauden,
  • Lebensraum zahlreicher gefährdeter, zum Teil vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten, insbesondere als Brut-, Durchzugs- und Überwinterungsgebiet zahlreicher Vogelarten. 
Im Regierungsbezirk Freiburg gibt es jetzt insgesamt 267 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von 31.800 Hektar. Das Gebiet des Regierungsbezirks Freiburg erstreckt sich auch über einen Teil der Schwäbischen Alb.    

Donnerstag, 16. Februar 2017

Die Spreuerhofstraße in Reutlingen - die engste Straße der Welt

Nur 31 Zentimeter breit ist ein Abschnitt der Spreuerhofstraße in Reutlingen. Damit ist dieser Abschnitt der Spreuerhofstraße die engste Straße der Welt. Mit diesem Rekord ist die Spreuerhofstraße seit dem Jahr 2007 im Guinessbuch der Rekorde eingetragen.

An beiden Enden des engsten Stücks der Spreuerhofstraße ist eine Infotafel angebracht worden. Sie zeigt einen Maßstab in Zentimetern sowie in englischen Fuß und die Schriftzüge "Engste Straße der Welt, Breite: 31 cm" und "Narrowest street in the world, Width: 1 ft".

Dieser Straßenabschnitt ist so schmal, dass selbstverständlich weder ein Auto, noch ein Motorrad, noch ein Fahrrad dort durchkommt. Selbst ein Fußgänger kann kaum gerade, nach vorn gerichtet und aufrechten Hauptes dort durchgehen. Vielmehr muss man sich bücken und ein wenig seitwärts gehen.

Die Spreuerhofstraße verbindet die Metzgerstraße mit der Mauerstraße. Nicht durchgehend ist die Straße 31 Zentimeter eng. Der größere Teil der Straße ist wesentlich breiter. Und auf der anderen Hausseite beim engsten Abschnitt gibt es eine Alternativstrecke der Spreuerhofstraße, die ebenfalls wesentlich breiter ist.

Der 31 Zentimeter enge Abschnitt der Spreuerhofstraße ist ein originelles Ziel in Reutlingen. Es befindet sich nur wenige Meter von der Hauptfußgängerzone entfernt.

Sonntag, 12. Februar 2017

Reutlingen mit der Achalm und dem Roßberg - eine der Top-Regionen der Schwäbischen Alb


Die Großstadt Reutlingen ist nach Ulm die zweitgrößte Stadt der Schwäbischen Alb und zusammen mit Ulm die einzige Großstadt mit Anteil an diesem Mittelgebirge.

Zum Reutlinger Stadtgebiet gehören auch die bekannten Berge Achalm und Roßberg am bzw. vor dem Albtrauf. Der Gipfel des ebenfalls markanten Georgenbergs gehört zur Nachbarkommune Pfullingen, die Nord- und Westhänge des Berges jedoch zu Reutlingen.

Reutlingen begeistert nicht nur mit einer schönen Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, sondern auch mit einem überdurchschnittlich interessanten Ausschnitt des Albtraufs.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Reutlingen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Reutlingen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Altstadt von Reutlingen ist in ihren historischen Proportionen gut erhalten. Es gibt zahlreiche historische Gebäude, darunter Kirchen, Stadttore und Stadtmauer, Brunnen und Museen. Reutlingen ist auch eine sehr lebendige Stadt. In der Altstadt gibt es eine ausgedehnte Fußgängerzone mit vielen Geschäften. Konkurrenz auf der Grünen Wiese ist bisher nur wenig vorhanden.

Der Albtrauf im Reutlinger Stadtgebiet ist vielfältig und interessant. Der Hausberg von Reutlingen, die Achalm, ist ein Zeugenberg. Der Bergkegel bezeugt, dass vor längerer Zeit die Tafel der Schwäbischen Alb weiter nach Nordwesten gereicht hat. Der Georgenberg ist ein Schlot des sogenannten Schwäbischen Vulkans. Der Roßberg ist der höchste Punkt Reutlingens und Zeuge eines zweistufigen Albtraufs, wie man ihn nur im Abschnitt zwischen Reutlingen und Hechingen findet.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Der neugestaltete Residenzrundweg A (herrschaftlicher Bereich) in Bad Urach, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neugestalteten Residenzrundweg A (herrschaftlicher Bereich) in Bad Urach.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Stadtspaziergang. Wir sind auch schon einen Teil des Wegs abgelaufen und bis zur Station 09 gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Gleich gegenüber der Station 09 befindet sich die Station 10 (Beginenhaus). Nun ist es ratsam, zunächst mal der Station 13 (Spitalkapelle) einen Besuch abzustatten. Hierzu biegt man links vom Beginenhaus nach rechts in die Straße "Altstadt" ein. Man sieht bereits den noch erhaltenen Chor der Spitalkapelle. An der Wand des Gebäudes befindet sich die Infotafel. Die Kapelle ist normalerweise nicht geöffnet. Sie besitzt im Innenraum ein schönes Kreuzrippengewölbe.

Samstag, 4. Februar 2017

Der neugestaltete Residenzrundweg A (herrschaftlicher Bereich) in Bad Urach, Teil 1

Der Residenzrundweg A ist einer von zwei Rundwegen durch die Altstadt von Bad Urach. Sowohl der Residenzrundweg A als auch der Residenzrundweg B wurden im Jahr 2016 neu gestaltet.

Der Residenzrundweg A hat den Beinamen "herrschaftlicher Bereich". Denn dieser Residenzrundweg führt durch diejenigen Teile von Bad Urach, die von den Gebäuden der ehemaligen Residenzstadt dominiert werden.

Der Residenzrundweg A besteht aus Infotafeln, die an markanten Gebäuden angebracht worden sind. Der Residenzrundweg A führt an insgesamt 19 sehenswerten Gebäuden vorbei. Allerdings waren mit Stand Januar 2017 an einigen dieser Gebäude noch keine Infotafeln zu finden. Eine wegweisende Beschilderung ist nicht vorhanden. Man kann den Residenzrundweg A somit nur dann erfolgreich begehen, wenn man sich vorher entweder den Flyer zu den Residenzrundwegen besorgt hat. Oder man orientiert sich alternativ an der Beschreibung hier in diesem Blog, im heutigen und im folgenden Post.