Samstag, 17. Juni 2017

Mörikefels - eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Die Kernzone Mörikefels ist eine von zur Zeit 27 Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

In den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb besteht Prozessschutz. Die Natur soll sich dort ohne Beeinflussung durch den Menschen entwickeln können. Die Kernzonen des Biosphärengebiets entsprechen somit den Bannwäldern gemäß Landeswaldgesetz von Baden-Württemberg.

Abschnitte des heutigen Artikels in diesem Blog zur Kernzone Mörikefels:
  • Steckbrief
  • Unterschutzstellung
  • Lage
  • Freigegebene Wege
  • Andere Schutzgebietskategorien
  • Wie kommt man hin?
  • Sehenswürdigkeiten
  • Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Mörikefels in diesem Blog


Steckbrief
Name der Kernzone: Mörikefels
Nummer der Kernzone: 2
Schutzgebietsnummer (LUBW*): 100115
Fläche: 16,3 Hektar
Landkreis: Esslingen
Gemeinde: Weilheim an der Teck
Großlandschaften: Schwäbische Alb und Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturräume: Mittlere Kuppenalb und Mittleres Albvorland

*Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg

Unterschutzstellung
Die Unterschutzstellung der Kernzone Mörikefels des Biosphärengebiets Schwäbische Alb erfolgte im Rahmen der Verordnung des Ministeriums für Ernährung und ländlichen Raum über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb vom 31. Januar 2008. Paragraph 4 der Verordnung beschäftigt sich mit den Kernzonen.

Lage
Die Kernzone Mörikefels des Biosphärengebiets Schwäbische Alb befindet sich am Albtrauf der Esslinger Alb im Westrand des Neidlinger Tals oberhalb des Weilheimer Ortsteils Hepsisau und unmittelbar nördlich des berühmten Randecker Maars.

Freigegebene Wege
Für die freigegebenen Wege in der Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb mit Ausnahme der auf den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen gelegenen Kernzonen gibt es eine "Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Tübingen zur Wegeregelung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb" vom 12.02.2015. Diese Allgemeinverfügung trat an die Stelle der am 07.06.2010 erlassenen und bis zum 31.12.2014 befristeten Allgemeinverfügung.

Für die Kernzone Mörikefels sind in der Allgemeinverfügung des RP Tübingen zwei Wege genannt:
1. Höllwasenweg
Wegetyp: befestigter Weg = Forstweg

2. Fußweg Höllwasenweg zur Zipfelbachschlucht
Wegetyp: Fußweg = Wanderweg

Weitere Wege führen am Rand der Kernzone Mörikefels entlang. Dazu gehört der Albtraufweg am oberen Rand der Kernzone sowie der Wanderweg durch die Zipfelbachschlucht.

Andere Schutzgebietskategorien
Die Kernzone Mörikefels befindet sich vollumfänglich im FFH-Gebiet Neidlinger Alb.

Die Kernzone Mörikefels befindet sich vollumfänglich im Vogelschutzgebiet Mittlere Schwäbische Alb.

Die Kernzone Mörikefels befindet sich vollumfänglich im Naturschutzgebiet Randecker Maar mit Zipfelbachschlucht.

Wie kommt man hin?
Oberhalb von Hepsisau und nicht weit vom unteren Rand der Zipfelbachschlucht befindet sich ein Wanderparkplatz.

Von der Anschlussstelle Aichelberg der A8 fährt man nach Weilheim/Teck und von dort weiter in Richtung Neidlingen (L 1200). Zwischen Weilheim und Neidlingen biegt man nach rechts auf die L 1212 ab und fährt nach Hepsisau. Man fährt bergauf durch den Ort hindurch und verlässt am oberen Ende die L 1212, um geradeaus weiter zum Wanderparkplatz zu fahren.

Vom Wanderparkplatz kann man durch die Zipfelbachschlucht aufwärts wandern. Hierbei befindet man sich am Rand der Kernzone Mörikefels. Am oberen Ende der Zipfelbachschlucht kann man zum Mörikefels weiterwandern. Hierbei geht man am oberen Ende der Kernzone Mörikefels entlang.   

Sehenswürdigkeiten in der und um die Kernzone Mörikefels
Aussicht vom Mörikefels
Zipfelbachschlucht
Randecker Maar

Links zu anderen Artikeln über die Kernzone Mörikefels in diesem Blog 
Naturschutzgebiet Randecker Maar mit Zipfelbachschlucht im Post vom 05.09.2009
Kernzone Mörikefels im Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Post vom 11.08.2010 

Hier gibt es eine Übersicht über die Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Kernzonen befassen, verlinkt.

Blick von der Straße L 1212 zwischen Hepsisau und Randecker Maar in Richtung Westen auf den Albtrauf mit der Kernzone Mörikefels des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Die Kernzone erstreckt sich auf den hier sichtbaren Wald im Hintergrund in der linken Bildhälfte. Der Mörikefels ist in der Bildmitte oben zu sehen.
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen